Dieser Ortsteil liegt im Nordwesten von Bad Godesberg. Er beherbergt historisch interessante Funde wie den Altarstein des römischen Kaisers Gordian III. aus dem 3. Jahrhundert und Siedlungsreste, die vermutlich von den Kelten stammen. Zur Jahrhundertwende war Friesdorf ein eher unterentwickelter Ort mit viel Armut und schwacher Infrastruktur. Durch die Eingemeindung 1904 nach Bad Godesberg und damit zu Bonn besserte sich die Situation. Heute Leben ca. 8300 überdurchschnittlich junge Einwohner dort, mehr als 65% der Bevölkerung ist unter 60. Beliebte Sehenswürdigkeiten sind das Turmhaus aus dem 12. Jahrhundert mit seinen bis zu 2 Meter dicken Wänden, der Friesdorfer Park und die vielen Steinwegkreuze.