Holtorf mit seinen nur 1.800 Einwohnern und der Sankt Antonius-Kirche ist ähnlich wie Hoholz ländlich geprägt. Der Stadtteil besteht eigentlich aus den Dörfern Oberholtorf, Ungarten und Niederholtorf. Alle drei zwischen ausgedehnten Feldlandschaften und Wäldern liegenden Ortsteile sind überwiegend mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern bebaut.

Wegen der naturnahen, ruhigen Lage sind sie bei Familien und Ausflüglern beliebt. Nach Beuel-Mitte sind es mit Auto oder Öffentlichem Nahverkehr nur 20-30 Minuten; die Subzentren und Stadtbahnstationen im nahen Oberkassel und Ramersdorf sind noch schneller erreichbar.

Schon vor über 6000 Jahren und in der Eisenzeit circa 500 vor Christi Geburt war die Gegend besiedelt, was durch Funde von Hügel- und Brandgräbern bewiesen wurde. Im 12. Jahrhundert als Holzdorp urkundlich erwähnt, wurde Holtorf vom land- und Forstwirtschaftlich geprägtem Dorf im 19. Jahrhundert zum Standort von Braunkohleabbau. Heute werden keine Bodenschätze mehr abgebaut, und es überwiegt der Charakter eines beschaulichen rheinischen Dorfes.