Limperich steht für das “Li” in der gängigen Abkürzung Li-Kü-Ra (für Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf), die die Zusammengehörigkeit ausdrückt und unter anderem Ausdruck in einem beliebten, gemeinsamen Karnevalsumzug findet.

Die 5.600 Bewohner in Limperich leben am Rhein, verkehrsgünstig zwischen Beuel-Mitte und Ramersdorf gelegen und über die Stadtbahnlinie 65 und 62, die so genannte Siebengebirgsbahn, mit der Innenstadt verbunden. Bis zum Rathaus Beuel sind es nur fünf Stationen, bis zum Bonner Hauptbahnhof neun Stationen, die in circa 20 Minuten zurückgelegt werden. Auf Sichtweite, direkt auf der anderen Rheinseite befindet sich die Gronau, der Bonner Stadtteil, der den Großteil des Bundesviertels, dem ehemaligen Regierungsviertel, beherbergt.

Limperich wurde im 10. Jahrhundert als Schenkung des Erzbischofs Heinrich I. erstmalig offiziell erwähnt. 200 Jahre später herrschten die Ritter der Löwenburg, im 17. Jahrhundert die Täuferbewegung. Limperich war damals ein Bauerndorf, umgeben von Ackerland und Weingärten. Erst in den 1970er und 1980er Jahren wuchs es zu einem Stadtteil heran, hat sich aber den überwiegend dörflichen Charakter bewahrt.

In Limperich beginnen, etwa 100 Meter über dem durchschnittlichen Rheinpegel, die mittleren Terrassen des gen Süden ansteigenden Siebengebirges. Auf dem Lindenberg mit seinem Lehmboden gedeihen Weinstöcke auf dem nördlichsten Weinberg des Rheinlands. Hier findet jedes Jahr im September das Weinbergfest statt.

Neben einer vielfältigen Einzelhandelsstruktur bietet Limperich seinen Bewohnern neben katholischer und evangelisch-lutherische Kirche auch ein griechisch-orthodoxes Gotteshaus. Kindergarten und Grundschule sind vor Ort, die weiterführende Schule ist im Nachbarstadtteil Küdinghoven.