Ramersdorf liegt am rechten Rheinufer zwischen Limperich, Küdinghoven sowie dem südlich angrenzenden Oberkassel. Durch die günstige Lage an A 59 und A 562 sowie die Autobahnbrücke ist es eng an das linksrheinische Bonner Bundesviertel angebunden. Auch das 2006 erbaute, neue Bonner Polizeipräsidium sowie die frühere Zentrale von T-Mobile, das heute in die Telekom übergegangen ist, haben hier ihren Sitz.

Die Stadtbahn fährt von Ramersdorf direkt über den Rhein ins Bundesviertel und in die Bonner Stadtmitte, sowie genauso schnell zum DB-Bahnhof Beuel und zum Beueler Rathaus und Zentrum. Durch die günstige Lage und die Rheinnähe ist Ramersdorf ein beliebtes Wohngebiet

Im Mittelalter siedelten sich hier das Herz-Jesu-Kloster sowie Abordnungen eines geistlichen Kreuzritter-Ordens an. Eine Sehenswürdigkeit des Stadtteiles ist die Kommende, ein 1230 begründeter, burgartiger Sitz des Deutschen Ordens.

Der Teil des beliebten Naherholungsparks Bonner Rheinaue, der am rechten Rheinufer liegt und 1979 zum Bundesgartenschaugelände gehörte, ist die grüne Lunge von Ramersdorf. Im alten Ortszentrum rundum die Lindenstraße und die Klosterkapelle finden sich noch typisch rheinische Fachwerkhäuser.

Das alte Zementwerk am Rhein wurde aufwändig zum so genannten Bonner Bogen umgebaut: Es beherbergt heute ein Luxushotel sowie Wohnungen, Restaurants, Atelier- und Büroflächen, teils in exklusiven Fabriklofts. Eine Steinmühle aus der Gründerzeit und die historische Industriearchitektur gehen eine gelungene Kombination mit modernen Stahl- und Glasgebäuden ein.