Der Bonner Stadtteil Tannenbusch gliedert sich in Alt- sowie Neu-Tannenbusch. Der Ortsteil ist mit der Stadtbahn vom Zentrum aus in weniger als einer halben Stunde sowie über die Autobahn-Anschlussstelle Bonn-Tannenbusch erreichbar. Eine landschaftliche Besonderheit ist die Tannenbuscher Düne, eine Sanddüne im Binnenland, die heute unter Schutz steht und dicht mit Bäumen bewachsen ist.

Alt-Tannenbusch hat etwa 6.000 Bewohner und mit der evangelischen Apostelkirchengemeinde sowie der katholischen St. Paulus-Kirche teils noch dorfartige Strukturen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wohnten hier auch zahlreiche US-Amerikaner in der heute denkmalgeschützten HICOG-Siedlung. Unweit der Düne von Tannenbusch befinden sich Vereinssportanlagen, die von Bewohnern aus dem neuen und alten Ortsteil genutzt werden.

Neu-Tannenbusch ist eine Hochhaus- und Reihenhaussiedlung mit Grünanlagen und einem Einkaufszentrum, die in den 1970er Jahren angelegt wurde. Sie hat sich in Teilen zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt. Dem versuchen bürgerliche und kirchliche Initiativen entgegenzuwirken. Neu-Tannenbusch hat ungefähr 10.000 Einwohner. Das Schulangebot reicht von Grundschulen über Gesamt- und Realschule bis zum Tannenbusch-Gymnasium. In Neu-Tannenbusch gibt es ein christliches Gotteshaus, die katholische Pfarrkirche St. Thomas Morus.

Nördlich von Tannenbusch gelangen Spaziergänger und Radfahrer in das Landschaftsschutzgebiet “Grünzug Nord”. Hier kann Natur unmittelbar erlebt werden: an dem kleinen See, in einem Uferpflanzengarten, auf Wildblumenwiese und Abenteuerspielplatz. Ein Vogelschutzgehölz bietet die Möglichkeit, viele im Rheinland vorkommende Singvogelarten zu beobachten. Im Amphitheater des Grünzugs Nord finden kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel statt.