Lengsdorf

Hardthöhe

Duisdorf

Brüser Berg

Hardtberg

Der Bonner Bezirk Hardtberg wurde nach dem 155,7 Meter hohen Hügel gleichen Namens benannt, der im Westteil des Bezirks liegt. Ende 2014 zählte Hardtberg 33.360 Bürger.
Seit 1967 besteht eine Städtepartnerschaft mit Villemomble bei Paris. Die Hardthöhe, Ortsteil von Hardtberg, ist Hauptsitz des Bundesministers der Verteidigung. Auch Wirtschafts-, Familien-, Gesundheits- und Landwirtschaftsministerium des Bundes haben Standorte in Hardtberg.

Geschichte

Hardtberg entstand aus der Zusammenfassung mehrerer Ortsteile des Amtes Duisdorf. Am 1. August 1969 wurden aus Hardthöhe, Duisdorf mit dem nicht offiziell als Ortsteil geführten, westlich gelegenen Medinghoven sowie aus Lengsdorf das neu geschaffene Hardtberg. Es wurde einer von vier Bezirken Bonns. 1974 wurde Hardtberg um den Ortsteil Brüser Berg, eine neu gebaute Siedlung, erweitert.

 

Sonstiges

Einrichtungen

Das Hardtberger Rathaus ist im Ortsteil und ehemaligen Amtssitz Duisdorf. Hardtberg hat 14 Schulen, einen beruflichen Kolleg des Rhein-Sieg-Kreises sowie eine Dependance der Bonner Volkshochschule. Zum Schulangebot gehören zwei Gymnasien, zwei Real- und drei Förderschulen sowie sieben Haupt- und Grundschulen.

Verkehr

Hardtberg verfügt mit der Station Bonn-Duisdorf über einen Bahnanschluss an der so genannten Voreifelbahnstrecke. Busverbindungen führen in die Bonner Innenstadt und die Umgebung. In mehreren Jahren sollen Hardtberg und Hardthöhe mit der Tram vom Hauptbahnhof der Bundesstadt Bonn aus erreichbar sein. Mit diesem verkehrspolitischen Projekt sollen einige Linienbus-Strecken entlastet oder ersetzt werden.

Mit dem Auto ist Hardtberg über die Bundesstraße B 56 im Westen des Stadtbezirks und über die mehrspurig ausgebaute Schnellstraße Konrad-Adenauer-Damm, die Nordwestumgehung Bonns, erreichbar. Im Ostteil hat Hardtberg zwei Autobahnanschlüsse an der BAB 565: Mit der Nummer 8 Bonn-Lengsdorf, mit der Nummer 9 die Autobahnabfahrt Bonn-Hardtberg.