Im Neubaugebiet Brüser Berg, Ortsteil des Bonner Bezirks Hardtberg leben etwa 8.000 Menschen.
Beim Bau der Wohnhäuser ab 1974 verfolgten die Planer besondere Ziele: Insbesondere sollte der Brüser Berg fußgängerfreundlich und weitgehend verkehrsberuhigt sein sowie soziales Leben und Nachbarschaft fördern. Mehrere Bereiche für Fußgänger, auch mit Spielplätzen für Kinder, sowie eine autofreie Einkaufsstraße im Zentrum mit seinen mehrgeschossigen Wohnhäusern sind Ausdruck dieses Konzepts. Der innere Bereich vom Brüser Berg wurde nach einem Architekturwettbewerb ab 1987 innerhalb von sechs Jahren errichtet.

Im Ortskern befinden sich eine römisch-katholische und evangelisch-lutherische Kirche. Ein evangelisches und ein katholisches Gemeindezentrum, ein Jugendtreff sowie ein Kindergarten runden das Angebot für die Bürger ab. Am Ortsrand des Brüser Bergs dominieren Einfamilienhäuser und Reihenhausbebauung. Der Brüser Berg war und ist ein in der Bundesstadt Bonn beliebter Wohnort für Beamte und Angestellte der zahlreichen Ministerien mit ihren Familien. Vor allem Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums haben sich häufig für den Brüser Berg als Wohnort entschieden.